gut beraten - besser versichert

   

Es ist nicht wichtig, ob ein Berater alles für dich tut, was er kann

entscheident ist, ob er irgendwas kann, was er für dich tut

Wir helfen Ihnen gerne

02801 988620

Start

Wir beraten Sie gern

 

 

 

 

 

Was auch immer Ihr Anliegen ist, um Ihre Ziele zu erreichen

und sich an den richtigen Stellen abzusichern:


Reden Sie mit uns, wir finden eine Lösung.


“Wir sollten das Gute nicht immer schlechtreden”

Die Riester-Rente ist der “sinnvolle Baustein zur Altersversorgung”. Manchmal bekommt man den Eindruck, man steht mit dieser These allein auf weiter Flur. Dabei gibt es viele Gründe für die Riester-Rente. Mehr noch: Die immer wiederkehrende Kritik an der staatlich geförderten Riester-Versicherung ist nicht gerechtfertigt :
Die Riester-Rente ist aus Kundensicht nachweislich für die meisten Menschen ein sinnvoller Baustein für die Altersversorgung, der eine attraktive erwartete Rendite bei sehr geringem Risiko aufweist. Die bekannten Studien, die zu einem anderen Ergebnis kommen, sind methodisch falsch.
Im Übrigen ist für die Frage, ob ein Riester-Vertrag für einen Sparer sinnvoll ist, die Rendite zwar unbestritten ein wichtiges – aber sicher nicht das einzige – Kriterium. Die Riester-Rente ist nämlich nicht nur eine Kapitalanlage sondern primär eine Versicherung. Versicherungen dürfen aber nie ausschließlich nach Renditeaspekten bewertet werden und vor allem auch nicht nur unter Betrachtung des „Normalfalls“. Der Normalfall ist, dass mein Haus dieses Jahr nicht abbrennt und dass ich dieses Jahr keinen Autounfall habe. Dennoch versichere ich mein Haus gegen Feuer und schließe eine Kfz-Versicherung ab. Wenn ich schon wüsste, dass der Normalfall eintritt, hätte ich diese Versicherungen nicht gebraucht. Ähnlich ist es bei der Riester-Rente.


Der Normalfall ist, dass ich ungefähr bei meiner Lebenserwartung sterbe.
Der Normalfall ist, dass ich ungefähr bei meiner Lebenserwartung sterbe. Wenn ich heute schon wüsste, dass es genau so kommt, bräuchte ich keine Rentenversicherung. Die Rentenversicherung bietet aber ein sicheres Einkommen, selbst wenn ich 90 oder 100 Jahre alt oder noch älter werde. Diese Sicherheit ist ein Zusatznutzen jenseits der erwarteten Rendite.Es gibt Studien, die der Riester-Rente eine geringe Rentabilität attestieren bzw. zum Schluss kommen, der Sparer müsse sehr alt werden, damit sich die Riester-Rente rechnet. Was spricht dagegen? Die bekannten Studien weisen einen sehr grundlegenden methodischen Fehler auf: Sie rechnen aus der Rendite den (Rendite erhöhenden) Effekt der staatlichen Förderung heraus. Es mag sicher für verschiedene Fragen interessant sein, welche Rendite ein Riester-Produkt ohne staatliche Förderung aufweisen würde. Für die Frage, ob sich die Riester-Rente für einen konkreten Kunden lohnt, ist aber die Rendite zu betrachten, die dieser Kunde auch wirklich erzielt – inklusive der Effekte der staatlichen Förderung.
Die Effekte der Förderung außer Acht zu lassen ist vergleichbar damit, jemandem von einer rentablen geförderten Photovoltaikanlage abzuraten, mit der Argumentation, dass diese ohne die Förderung weniger rentabel wäre.


Riester bringt mehr als nur die garantierten Leistungen.
Darüber hinaus wird übrigens oft nur die garantierte Rendite eine Riester-Rente betrachtet. Diese wird aber durch Überschüsse erhöht. Wenn man nur garantierte Leistungen betrachtet, mag es durchaus zutreffen, dass man relativ alt werden muss, bis sich eine wün­schenswerte Zielrendite ergibt. Die Kunden können aber durch den Mechanismus der Überschussbeteiligung davon ausgehen, dass sie deutlich mehr als die garantierten Leistungen erhalten. Der Fall, dass man nur die garantierten Leistungen erhält, ist extrem unrealistisch, sogar im Prinzip unmöglich.
Natürlich gibt es bessere und schlechtere Riester-Produkte, aber es bleibt dabei: Wenn man richtig rechnet, bietet eine gute Riester-Rente für die allermeisten Kunden ein sehr gutes Verhältnis von erwarteter Rendite zu Risiko und stellt somit einen sinnvollen Baustein zur Altersversorgung dar!
Entscheidet ist die richtige Produktauswahl.
Und hier kann nur die Versicherung die Absicherung der biometrischen Risikos darstellen. Die Kosten von Riester-Bank- und Fondssparplänen sind nur deshalb (in der Sparphase) günstiger, weil eben keinerlei "biometrisiche Kosten", wie z.B. die Absicherung der Langlebigkeit, eingepreist sind. Diese Kosten entstehen allerdings erst bei Rentenbeginn. Dann kann der Sparer keinen Einfluss mehr darauf nehmen.
Das ist wie in Italien auf der Autobahn: Rauffahren ist billig, aber wehe, man fährt wieder runter.Die potenziellen Vorteile von Wohn-Riester gegenüber einem ungeförderten Darlehen sind an eine Vielzahl von Voraussetzungen geknüpft, die über Jahrzehnte konstant bleiben müssen. Außerdem ist Wohn-Riester ein kompliziertes Produkt. Es gibt viele Bedingungen, die bis ins hohe Rentenalter erfüllet werden müssen, um förderberechtigt zu bleiben. Anderenfalls droht noch im Nachhinein die Rückzahlung der Förderung - selbst wenn das ursprüngliche Darlehen schon lange getilgt ist.
Es wird oft kritisiert, dass Versicherer die garantierte Rente mit vorsichtigen Lebenserwartungen kalkulieren. Der Gesetzgeber hat bei der Riester-Rente ja bewusst und sinnvollerweise verlangt, dass das angesparte Kapital in Form einer lebenslangen Rente ausbezahlt wird. Hiermit soll zum einen sichergestellt werden, dass der Sparer das Kapital nicht für Reisen, Luxusgüter, etc. ausgibt und später auf staatliche Grundsicherung angewiesen ist. Zum anderen wird hierdurch erreicht, dass dem Sparer auch dann das Geld nicht ausgeht, wenn er ein sehr hohes Alter erreicht. Die Riester-Rente bietet also einen Versicherungsschutz gegen das Risiko länger zu leben, als das Geld reicht.

Gesetzliche Regelungen sorgen für Fairness.
Fakt ist aber: Die Lebenserwartung zukünftiger Rentner kann nicht präzise prognostiziert werden. Daher müssen Rentenversicherungen vorsichtig kalkuliert werden. Dies ist auch gesetzlich vorgeschrieben und stellt die einzige Möglichkeit dar, dem Riester-Rentner ein lebenslanges Einkommen zu garantieren. Wichtig ist hierbei: Für den (naturgemäß sehr wahrscheinlichen) Fall, dass die tatsächliche Lebenserwartung dann nicht so hoch ist, wie man heute vorsichtig annimmt, erhalten die Versicherten den größten Teil der Differenz im Rahmen der Überschussbeteiligung zurück – dies ist gesetzlich geregelt und sorgt für Fairness.

Ich darf nicht riestern.
JEDER darf riestern ! Es stimmt das nicht jeder eine staatliche Zulage bekommt, aber es gibt genügend Gründe auch ohne staatliche Zulage einen Riestervertrag zu haben. Da ist einerseits die „Geld zurück Garantie“. Zusätzlich verzichtet der Staat auf die Abgeltungssteuer und nach 12 Jahren und einem Alter von 62 ist die Hälfte des Ertrages steuerfrei.

Selbst Kinder können einen Riestervertrag besparen bzw. bespart bekommen. Die
gesamte Verwandtschaft kann einzahlen um eine Grundlage für die Alters­vorsorge zu legen. Geldgeschenke werden so erstmal sinnvoll investiert für die Kleinen. Auch ältere Sparer die 12 Jahre Zeit haben können so riestern und sicherstellen das a) kein Geld zu verlieren und b) keine Abgeltungssteuer zu zahlen.

Prof. Dr. Jochen Ruß Universität Ulm und Ludwig-Maximilians-Universität München
Matthias Bäjen Fachspezialist betriebliche und private Vorsorge



[ zurück ]

 
Schließen
loading

Video wird geladen...