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Fragen zur Riesterrente

Riester-Rente auch bei voller Erwerbsminderung

Knapp 1,6 Millionen Menschen erhalten eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Die Betroffenen können nun erstmals eine staatlich geförderte Alters­vorsorge abschließen.

Obwohl gerade die gesundheitlich Angeschlagenen auf eine zusätzliche private Alters­vorsorge besonders angewiesen sind, konnten sie bislang keinen Riester-Vertrag abschließen oder einen bestehenden Vertrag weiterführen.

Das hat der Gesetzgeber jetzt geändert. Konkret heißt das: Seit 1.1.2008 ist die Riester-Förderung ausgeweitet auf Per­sonen, die eine Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit oder aber Versorgungsbezüge wegen vollständiger Dienstunfähigkeit beziehen. Betroffene sind unmittelbar zulageberechtigt und können dadurch einen bereits bestehenden Riester-Vertrag fortführen oder einen neuen Vertrag abschließen.

Voraussetzung: Die Betroffenen waren unmittelbar vor ihrem Rentenbezug pflichtversichert (z.B. durch ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis, über den Bezug von Krankengeld oder Arbeitslosengeld I oder II). Das sind rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer, aber auch Beamte, Richter und Berufssoldaten sowie Beschäftigte mit einer beamtenähnlichen Altersversorgung.

Für Versorgungsempfänger gibt es bis zum 67. Lebensjahr Riester-Förderung. Sie werden damit den gesetzlich Rentenversicherten gleichgestellt, die mit Beginn der Altersrente ebenfalls keine Riester-Förderung mehr bekommen.

Riester-Förderung erhalten Sie nur, wenn Sie eine Rente wegen voller Erwerbsminderung oder eine Versorgung wegen Dienstunfähigkeit beziehen. Das betrifft Per­sonen, die höchstens drei Stunden pro Tag erwerbstätig sein können.

Per­sonen mit teilweiser Erwerbsminderung (Restarbeitsfähigkeit drei bis sechs Stunden täglich) haben nach wie vor keinen Anspruch auf die staatliche Vorsorgeförderung. Ausnahme: Wenn die Betroffenen neben der Rente eine sozialversicherte Beschäftigung ausüben, sind sie dadurch »Riester-berechtigt«.

Wer eine Erwerbsminderungsrente aus einer privaten Versicherung bekommt, ist dadurch ebenfalls noch nicht unmittelbar förderberechtigt.


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