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Arbeitsunfähigkeit

Wird die Arbeitsunfähigkeit als Berufs­unfähig­keit anerkannt?

B-gelber scheinDie Arbeitsunfähigkeit unterscheidet sich von der Berufs­unfähig­keit darin, dass die Arbeitsunfähigkeit (Krankschreibung, "gelber Zettel") ohne weitergehende Nachweise als Voraussetzung zur Anerkennung der Zahlung der vereinbarten Leistung anerkannt wird. Vorteilhaft sind demzufolge Regelungen, die dann zur Leistung führen, wenn die versicherte Person mehr als 6 Monate durchgehend krankgeschrieben ist. Es muss lediglich eine mindestens 6-monatige andauernde Arbeitsunfähigkeit nachgewiesen werden (z.B. mit dem "gelben Schein"). Solange die Arbeitsunfähigkeit fortlaufend nachgewiesen wird, gilt dies als Berufs­unfähig­keit - sogar rückwirkend von Beginn der Arbeitsunfähigkeit an. Es ist also danach gefragt, ob eine Arbeitsunfähigkeit, die nachweislich durch eine organische oder nicht organische (z.B. psychische Erkrankungen) Ursache bestimmt ist, vom Versicherer als Berufs­unfähig­keit (bei voraussichtlich 6 Monate zu mindestens 50%) anerkannt wird. Ist in den Versicherungsbedingungen kein Hinweis zu finden, so ist die "Arbeitsunfähigkeit" auch nicht versichert.

§ 1 Abs. 7 Arbeitsunfähigkeit
Wir leisten auch – gegebenenfalls nach Ablauf einer vereinbarten Karenzzeit, siehe unten Absatz 10 – , wenn eine Berufs­unfähig­keit ärztlich noch nicht festgestellt werden kann und zunächst nur eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit vorliegt, die mindestens 6 Monate andauert (vergleiche § 2 Absatz 8).

 

3. Leistungszahlung bei Arbeitsunfähigkeit
Unabhängig vom Vorliegen einer bedingungsgemäßen Berufs­unfähig­keit werden zeitlich befristet monatliche Leistungen in Höhe der vereinbarten Berufs­unfähig­keitsrenten gezahlt, wenn die versicher- te Person aufgrund einer nach Vertragsabschluss eingetretenen nachweislich organischen Ursache für die Dauer von 6 Monaten ununterbrochen zu 100 % arbeitsunfähig ist und dieser Zustand darüber hinaus fortbesteht. Dies ist spätestens im sechsten Arbeitsunfähigkeitsmonat durch geeignete Nachweise (Arbeits- unfähigkeitsbescheinigungen und zudem aussagekräftige Facharztbefunde) zu belegen. Ergänzende ärztliche Berichte können jederzeit angefordert werden.

Auch nichtorganische Ursachen, z.B. wegen Psyche sollten mitversichert sein. Dennoch ist es schon vorteilhaft, wenn überhaupt auch unter Einschränkungen die Arbeitsunfähigkeit mitverischert ist.


 
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