Versicherungsvergleiche mit TOP Konditionen
Urteile

Leistungen aus einer Berufs­unfähig­keits-Zusatzversicherung dürfen nicht wegen Tätigkeit in einer Beschäftigungsmaßnahme eingestellt werden
OLG Nürnberg
Eine von der gesetzlichen Rentenversicherung getragene, auf höchstens 6 Monate angelegte Beschäftigungsmaßnahme zur Wiedereingliederung des berufsunfähigen Versicherungsnehmers an seiner bisherigen Arbeitsstelle stellt keine die frühere Lebensstellung wahrende Verweisungstätigkeit im Rahmen einer privaten Berufs­unfähig­keitsversicherung dar. Leistungen aus einer Berufs­unfähig­keits-Zusatzversicherung dürfen daher nicht eingestellt werden, wenn der Versicherungsnehmer eine solche Tätigkeit ausübt. Es handelt sich hierbei nicht um eine normale Beschäftigung auf dem freien Arbeitsmarkt.



[ zurück ]